Familien- und Symptomaufstellung

Wachstum – in einem geheimnisvollen Prozess

Mein Ansatz

Die therapeutische Arbeit mit Menschen führt immer wieder auf die Familiengeschichte zurück. Wenn ich nach der Kindheit frage, erhalte ich oft eine unverbindliche Antwort wie: „Ich hatte eine schöne Kindheit, nichts Besonderes.“ Lang anhaltende Probleme mit Gesundheit, Depressionen, Beziehungen, gescheiterten Finanzen usw. sind jedoch in der Regel das Ergebnis unbewusster „Verwicklungen“ in der Familiengeschichte.

Eine Aufstellung kann helfen, die Verstrickungen und alten Geschichten ans Licht zu bringen. Eine Aufstellung zu machen ist wie eine lebendige Karte der Familie im therapeutischen Umfeld zu erstellen.

Die vom deutschen Psychologen Bert Hellinger entwickelte Aufstellungsarbeit wurde in den sechziger Jahren aus der systemischen Familientherapiearbeit der Psychotherapeutin Virginia Satir abgeleitet. Es wird heute von Praktizierenden auf der ganzen Welt verwendet.
Aufstellungsarbeit nutzt Gruppendynamik und geführte Moderation, um verborgene Aspekte eines Problems oder einer Situation aufzudecken und zu klären. Es ist ein erfahrungsbasierter Gruppenprozess, der mit Hilfe eines einfachen, aber ausgeklügelten Rollenspiels verborgene Dynamiken und Ressourcen aufdeckt. Ein Teilnehmer stellt ein individuelles Thema vor und wählt Vertreter für alle beteiligten Parteien im Zusammenhang mit dem Thema aus. Ich führe dann alle Teilnehmer durch den Prozess, der sich auf das Problem des Klienten konzentriert, bis die Versöhnung erreicht ist. Der Aufstellungsprozess dauert je nach Thema und Gruppe zwischen fünfzehn und neunzig Minuten.
Die Lösung wird durch kathartische Umsetzung, praktische Einsicht und emotionale Unterstützung erreicht.
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